Kapitel 5. Ein Beispielszenario

Inhaltsverzeichnis

1. Die Anforderungen
2. Vorbereitung
2.1. System-Einstellungen
2.2. Template und Meta-Datei
2.3. Eine Test-Rubrik
3. Basis-Implementierung
3.1. Mehrsprachige Eingabe
3.1.1. Verallgemeinerung der Spracheingaben
3.1.2. Parametrisierte Code-Includes
4. Dynamische Sprachwahl
4.1. Anpassung der Meta-Datei
4.2. Ein einfaches Workflow-Plug-In
4.2.1. Gerüst für das Plug-In
4.2.2. Workflow-Definition
4.2.3. Implementierung der Plug-In-Logik
4.3. Dynamische Einbindung der Code-Includes
5. Reduzierung der Templates
6. Charset-Konvertierung
7. Verfeinerungen
7.1. Problemfall Flexmodule
7.2. Der Flex-Flexxer
7.3. Mehr Komfort durch DHTML
7.3.1. Erzeugen der Layer
7.3.2. Die DHTML-Erweiterungen am Template
7.3.3. Das Layer-Menü
8. Zusammenfassung

Im folgenden werden wir Schritt für Schritt die Umsetzung einer mehrsprachigen Web-Site mit Imperia skizzieren. Zum Verständnis ist ein gewisses Imperia-Know-How vonnöten, weswegen im weiteren Verlauf der Darstellung lediglich die spezifischen Teile der Implementierung einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Bei den verwendeten Techniken wurde auf Wiederverwendbarkeit Wert gelegt, wenngleich der beschriebene Weg weder den einzig möglichen, noch den einzig richtigen darstellen will. Es werden jedoch alle relevanten Aspekte angesprochen, und die konkrete Umsetzung entspricht dem, was bei Imperia derzeit als Best Practice angesehen wird.

1. Die Anforderungen

Bei der Umsetzung werden wir versuchen, die folgenden Anforderungen zu erfüllen:

  • Die Site soll zunächst in vier Sprachen, English, Französisch, Italienisch und Deutsch erstellt werden. Eine Erweiterung auf weitere Sprachen soll mit geringstmöglichem Aufwand machbar sein.
  • Dokumente müssen nicht zwingend in allen Sprachen erstellt werden. Es soll möglich sein, die Sprachversionen sukzessive zu erstellen, also zum Beispiel erst eine englische Version fertigzustellen, und zu publizieren, und weitere Sprachvarianten erst in späteren Bearbeitungsschritten hinzuzufügen.
  • Content und Meta-Informationen sollen in UTF-8 erfasst werden, um eine Erweiterbarkeit in beliebige Sprachen zu gewährleisten. Die Publikation der Dokumente soll hingegen im für die jeweilige Sprache gebräuchlichsten Charset erfolgen.
  • Der Einsatz von Perl-Code sollte auf das Notwendigste beschränkt sein, um das erforderliche Know-How für die Pflege der Site auf niedrigem Niveau zu halten.
  • Innerhalb der Templates soll eine möglichst weitgehende Trennung zwischen programmierter Anwendungslogik und Layout eingehalten werden. Dies gewährleistet einerseits die Wiederverwendbarkeit der Anwendungslogik für ähnliche Projekte und erleichtert Änderungen am Layout durch Fachkräfte mit geringen oder gar nicht vorhandenen Programmierkenntnissen.