Anhang A. Klingonisch (tIhIngan Hol)

Das Unicode-Konsortium verweigert sich bislang beharrlich der Forderung, die Schriftzeichen der klingonischen Sprache tIhIngan Hol (tIhIngan Hol in pIqaD) in den Standard aufzunehmen. Die Geschichte dieser lang anhaltenden Debatte ist auf [Klingon-Unicode] dokumentiert. Allerdings reserviert der Unicode-Standard den Bereich von hexadezimal e000-f8ff für privaten Gebrauch. Beherzte Mitglieder der Linux-Gemeinde nutzten diesen Umstand aus, und schufen der diskriminierten Sprache schließlich doch eine Heimstatt, indem sie einen Teil der sogenannten Linux-Zone - den Teilbereich der privaten Unicode-Zone, dessen Verwendung unter allen Linux-Usern koordiniert wird - für pIqaD (pIqaD pIqaD), die reformierte klingonische Schrift, reservierten (vgl. [Anvin]). Das von [Schoen] beschriebene ursprüngliche Mandel-System wird scheinbar nicht mehr unterstützt.

Diese Zuordnung gilt heute als De-Fakto-Standard für pIqaD, und wurde zwischenzeitlich auch vom Klingon Language Institute (siehe [KLI]), dem Institut für Klingonische Sprache, geleitet von Dr. Lawrence Schoen, anerkannt. Nur wenige Zeichensätze enthalten die vollständigen Glyphen, die zur Darstellung des pIqaD nötig sind, weshalb die meisten verfügbaren Dokumente auf Klingonisch heute nur in der lateinischen Okrand-Transliteration verfügbar sind, oder vor der Publikation in Grafiken umgewandelt werden. Zu weiteren Aspekten von pIqaD, vgl. im übrigen die ausgezeichnete Darstellung von Zrajm C Akfohg von der Klingonska Akademien Uppsala (siehe [Klingonska]) in [Akfohg]).